Meine Abendroutine – kleine Rituale, die mich zur Ruhe kommen lassen
Kerzenlicht, Yin Yoga, ein Lieblingsduft, eine Tasse Tee und drei Dinge, für die ich dankbar bin. Kleine Rituale, die mir helfen, am Abend zur Ruhe zu kommen.

Wenn der Tag langsam zur Ruhe kommen darf
Nach einem vollen Tag fällt es mir nicht immer leicht, einfach den Schalter umzulegen. Gedanken sind noch da, To-dos gehen mir durch den Kopf und manchmal merke ich erst am Abend, wie viel eigentlich den ganzen Tag über los war.Genau deshalb liebe ich mein kleines Abendritual.
Es muss dabei nicht jeden Abend genau gleich aussehen. Aber ich merke immer wieder, wie gut es mir tut, bewusst einen Übergang vom aktiven Tag in einen ruhigeren Abend zu schaffen. Ein paar Kerzen anzünden, das Licht etwas dimmen, die Yogamatte ausrollen und für einen Moment nichts leisten müssen.
Jetzt darf ich einfach sein.
🧘♀️Yin Yoga am Abend – ein ruhiger Übergang
Danach rolle ich meine Yogamatte aus.
Ich liebe es, abends Yin Yoga zu machen, und eine meiner liebsten Einheiten ist Lisas 30-minütige Yin-Yoga-Einheit.
Ich mag diese ruhige Art von Yoga besonders am Abend. Die langen, sanften Positionen geben mir Zeit, meinen Körper wieder bewusst wahrzunehmen und meinen Atem zu beobachten. Ich muss nichts leisten und nichts erreichen. Ich darf einfach da sein.
Quelle: Lisa von innermoonflow
🌿 Der passende Duft für meine Abendroutine
Für mich gehört der Duft inzwischen ganz selbstverständlich zu solchen Momenten. Ich wähle nicht jedes Mal denselben Duft, sondern spüre ein bisschen hinein, wonach mir gerade ist. Gerne stell eich dir meine Lieblingsdüfte vor, für meinen perfekten Abend
Balance - verleiht mit Ruhe, das Gefühl ganz bei mir zu sein und lässt bei mir die Anspannung des Tages schnell abfallen
Shinrin Yoku - die Waldbaden Mischung wähle ich wenn ich mich wie nach einem Waldspaziergang fühlen möchte
Anchor - aus der Yoga Collection hilft mir ganz bei mir anzukommen und mich ruhig und gelassen zu fühlen
🍵 Eine Tasse Tee – und nichts mehr müssen
Nach dem Yoga mache ich mir gerne eine Tasse Tee.
Und auch hier geht es für mich weniger darum, was ich trinke, sondern mehr darum, mir
diesen Moment bewusst zu nehmen
Die Tasse in den Händen halten
Den Duft wahrnehmen
Langsam trinken
Kein Multitasking
Einfach nur Tee trinken
Das klingt banal – ist aber genau das, was mir im Alltag oft fehlt.

✨ Drei Dinge, für die ich heute dankbar bin
Zum Abschluss nehme ich mein Dankbarkeitstagebuch.
Ich schreibe drei Dinge auf, für die ich an diesem Tag besonders dankbar bin.
Das können ganz kleine Dinge sein.
Ein schönes Gespräch. Ein Spaziergang mit meiner Hündin - Finy. Ein Moment, in dem ich herzhaft gelacht habe oder ein schönes Gespräch mit einem Herzensmenschen.
Ich finde es schön, den Tag nicht mit der langen Liste dessen zu beenden, was noch nicht geschafft ist, sondern bewusst wahrzunehmen, was bereits da war.
Warum mir das bewusste Runterfahren so wichtig ist
Durch meine Ausbildung in MBSR – Mindfulness-Based Stress Reduction habe ich gelernt, wie wertvoll es ist, immer wieder bewusst innezuhalten und aus dem ständigen Tun zurück ins Hier und Jetzt zu kommen. Unser Alltag besteht oft aus Anspannung, Konzentration, Entscheidungen und Reizüberflutung. Für mich bedeutet Achtsamkeit deshalb nicht, den ganzen Tag entspannt zu sein. Vielmehr geht es darum, immer wieder kleine Inseln zu schaffen, in denen ich bewusst aus dem Funktionieren aussteige. Genau deshalb liebe ich mein Abendritual so sehr.
Meine MBSR-Ausbildung habe ich bei Kathrin Schlenker gemacht. Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt und bin bis heute dankbar für vieles, was ich aus dieser Ausbildung mitnehmen durfte. Wenn du dich selbst für eine Achtsamkeits Ausbildung interessierst, kann ich sie dir von Herzen empfehlen.
Mein perfekter Abend muss nicht perfekt sein
Und natürlich sieht nicht jeder Abend so aus.
Manchmal bin ich müde und gehe einfach ins Bett. Manchmal reicht ein Duft und ein paar bewusste Atemzüge.
Und manchmal wird aus den 30 Minuten Yin Yoga nur eine kurze Dehnung.
Es geht für mich nicht darum, ein perfektes Abendroutine abzuarbeiten.
Mir ist auch ganz wichtig, nebst dem Abend auch mehrmals über den Tag verteilt kleine Momente der Ruhe einzubauen. Ein paar bewusste Atemzüge, kurz innehalten, einen Duft wahrnehmen, die Schultern entspannen oder einfach für einen Moment nichts tun.
Denn ich möchte meinem Nervensystem nicht erst am Abend das Signal geben, dass jetzt endlich Ruhe sein darf.
Ich möchte ihm immer wieder kleine Impulse von Ruhe und Sicherheit schenken – mitten im Alltag.
Mein Abendritual ist deshalb für mich nicht das Ende eines stressigen Tages, sondern ein besonders schöner Moment, um bewusst aus dem Tun ins Sein zu kommen.
Kerzen
Ein Duft
Bewegung
Tee
Dankbarkeit
Kleine Dinge – aber für mich ein grosser Unterschied.
Und genau das ist für mich Achtsamkeit: nicht noch eine Aufgabe, die ich erledigen muss, sondern immer wieder bewusst im eigenen Leben anzukommen und Ruhe zu finden.




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